Mir wird regelmäßig schlecht, wenn ich über das Verhalten der deutschen Polizei lese. Heute war es wieder einmal so weit:
Ganz toll, liebe Staatsgewalt! Heldenhaft wie Straßengangster auf Frauen einzuprügeln, die sich in einem Häusereingang verstecken! Ihr seid genau die Schläger, vor denen das staatliche Gewaltmonopol die Bürger eigentlich schützen sollte! Und dass mir niemand glaubt, das sei nur ein bedauerlicher Unfall gewesen, das Zusammenschlagen von unbeteiligten Passanten ist vom Hundertschaftsführer befohlen worden:
Das ist widerlich, das ist staatliche Willkür, die es nur in einem totalitären Polizeistaat gibt. Der Täter kann übrigens nicht ermittelt werden, weil er vermummt war, nur die Kennung “1121″ ließ sich feststellen, welche 14 Polizisten kennzeichnet, die natürlich nichts gesehen haben. Omertà, ick hör dir trapsen…
Beim Lesen solcher Fälle verliere ich nicht nur das Vertrauen in die Sicherheit, die das Gewaltmonopol leisten soll, ich habe sogar regelrecht Angst in Gegenwart von Polizisten. Darum versuche ich diese Menschen so weit es geht zu meiden, mich so unauffällig zu verhalten wie möglich, um sie nicht zu provozieren. Das mag übertrieben klingen, weil bestimmt nicht jeder Polizist ein brutaler Schläger ist, sondern nur wenige Einzelfälle (die an die Öffentlichkeit dringen), doch woher soll ich wissen, dass ich nicht zufällig einen dieser Einzelfälle vor mir habe? Almuth W. wusste es auch nicht.