Und Genossen, es bleibe dabei;
Denn wer schaffet das Recht,
Der hat immer Recht.
Gegen Lüge und Ausbeuterei.
Ich weiß natürlich nicht, was Dieter Wiefelspütz, der Schäuble der SPD, so macht, wenn er sich unbeobachtet fühlt, doch kann ich mir gut vorstellen, dass er diese Zeilen zu der Melodie des Liedes der Partei trällert.
Zumindest drängt sich dieser Gedanke irgendwie auf, wenn ich mir seine Antwort auf die Frage, warum Rechtsbrüche von Parlamenten nicht geahndet werden sollten durchlese.
Diese “andere Meinung”, die Wiefi da anführt nennt man bürgerlich übrigens festgestellten Verfassungsbruch. In Wiefelspütz’ Weltbild sind parlamentarische Entscheidungen (also Entscheidungen des Parteivorsitzenden, die die Parteisoldaten unabhängig von der eigenen Meinung und dem Volkswillen dann absegnen – mit Bauchschmerzen natürlich) unantastbar und wenn dann jemand wie ein Bundesverfassungsrichter daher kommt und ein Gesetz als verfassungswidrig einstuft, dann ist das in Wirklichkeit gar nicht verfassungswidrig. Der hat nur eine andere Meinung, die ist aber unwichtig.
Na, wenn das so ist, dann jetzt alle mitsingen! (Leider noch mit altem Text, einfach “Partei” durch “Parlament” ersetzen)