Desinformationswettbewerb, zweite Runde

Die Süddeutsche legt im Desinformationswettbewerb ordentlich nach:

„Die Tatsache, dass die Chemikalie, um die es bei den drei jetzt gefassten Tätern ging, frei im Handel erhältlich ist, ohne dass der Name registriert wird beim Kauf, halte ich nicht für sonderlich glücklich“, sagte Brigitte Zypries (SPD) am Sonntag im Deutschlandfunk.
[…]
Als Grundlage diente Wasserstoffperoxid, das in Verbindung mit anderen Substanzen zu hochexplosivem TATP wird. Sämtliche Stoffe für das Gemisch sind im Handel frei erhältlich.

Kein einziger Bestandteil von TATP ist in den Mengen frei erhältlich. H2O2 nicht, HCl nicht und Aceton schon gar nicht. Laut Fefe braucht man mindestens eine Scheinfirma, um solche Mengen an 35%igen Wasserstoffperoxid zu erhalten. Salzsäure ist in den Mengen und einer halbwegs nützlichen Konzentration auch nicht ohne Namensangabe und Verwendungszweckangabe zu bekommen, und Aceton ist feuergefährlich. Das heißt, man bekommt es nur, wenn man nachweisen kann, dass man fähig ist, damit umzugehen. Unfassbar wie dreist eine als seriös bezeichnete Zeitung, wie die Süddeutsche, hanebüchene Lügen verbreitet.

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Eine Antwort to “Desinformationswettbewerb, zweite Runde”

  1. Die “Überparteilichkeit” der Justiz « Kurokasai Says:

    […] Süddeutsche hat nach ihren Tiefpunkten in der “Berichterstattung” über die Bleichmittelbomber sich auf ein halbwegs seriöses Niveau gefunden und druckt nun immer […]

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