Was bedeutet denn schon Völkerrecht?

Mitt Romney Dieses Gesicht wird wohl den wenigsten Europäern bekannt sein, was an und für sich einen Segen darstellt. Es handelt sich hierbei um Mitt Romney, seines Zeichens Kandidat für die kommenden Präsidentschaftswahlen der VSA. Im Moment ist er Gouverneur von Massachusetts und lebt in dieser Position seine Homophobie, Mordfantasien und Forschungsfeindlichkeit voll aus.

Dieses Paradebeispiel eines Sittenstrolches mit mitelalterlichem Weltbild soll nun also Präsident der VSA, dem militärisch und politsch mächtigsten Staates der Welt werden. Was wir von seiner Präsidentschaft zu erwarten haben, können wir anhand seiner Äußerungen zur Iran-Frage abschätzen:

Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Mitt Romney hat UN-Generalsekretär Ban Ki Moon schriftlich aufgefordert, dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad den Auftritt vor den Vereinten Nationen zu untersagen.

Widrigenfalls würden die USA die Finanzierung der UNO kürzen, drohte Romney nach Angaben amerikanischer Medien. Die USA finanzieren ein Viertel des Etats der Vereinten Nationen.

Die Anhänger einer Diktatur auf Basis des puren Führerprinzips melden sich immer offener zu Wort. Ich muss wohl keine großen Worte verlieren, warum jedes Mitglied der VN seinen Standpunkt in einer Frage deutlich machen können sollte. Das Kräfteungleichgewicht durch die Vetomächte im Weltsicherheitsrat ist schon schlimm genug, aber zu fordern, dass ein Mitglied der VN sich nicht gegen hanebüchene Vorwürfe zur Wehr setzen darf, ist wohl eine neuer Tiefpunkt in der Beziehung zwischen VSA und VN. Unzweifelhaft möchte Romney dem Iran jegliche Möglichkeit nehmen, die spinnerten Fantasien der amerikanischen Führung über Atomwaffenprogramme und Terroristen zurückzuweisen, um damit einen Angriff gegen den Iran zu erleichtern. Ein schöner Ausblick auf die Stellung des Völkerrechts, sollte Romney Präsident werden. Aber es geht immer noch schlimmer. Um zu zeigen, dass sein geistig Erbrochenes keineswegs auf rationalen Überlegungen beruht, sondern er einzig und allein seinen Hass gegenüber der „Achse des Bösen“ zum Ausdruck bringen will, schießt er gleich hinterher:

Außerdem rief Romney auf, Ahmadinedschad nach seiner Ankunft in den USA festzunehmen.

Stellen wir ein kleines Gedankenspiel an: Wenn Romney schon jetzt eine solche Eskalatiosstrategie fährt, was wird er erst tun, wenn er Präsident der VSA ist? Wollen wir lieber hoffen, dass er die Wahlen verliert und zwar haushoch, soadass er schließlich frustiert seine Karriere als Politiker aufgibt und nie wieder irgendetwas zu sagen hat.

Denn das Völkerrecht schützt niemanden vor diesen Psychopathen, das haben sie oft genug bewiesen.

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Eine Antwort to “Was bedeutet denn schon Völkerrecht?”

  1. Shinobi No 5 Says:

    Die VN sollten den VSA Sanktionen aussprechen, falls der Typ gewählt wird! Achne… Veto und Wirtschaft, Druck von Washington! OK, verstanden! Na gut, dann machen wir’s eben wie gute, alte „Alt-Eurpäer“, zumindest die im Westen von uns. Guantanamo Bay stürmen, dann schön viel Terror verhängen, das ham die Amis ja so gern, und Romney enthaupten und seine Gefolgsleute auch, und auch die, die Gefolgsleute sein könnten, aber keine sind, und auch die, die definitiv keine sind, weil sie könnten ja auch welche sein! Solange, bis wir selbst aufgespießt werden! – Ne, Spaß bei Seite, Romney. Keine Angst! Es gibt ja noch Menschen wie uns, die das Völkerrecht achten! (Nicht um des Rechtes Willen!)

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