Gefährlich ist, was wir gefährlich nennen!

Europol hat wirklich wasserdichte Begründungen dafür, sich auf „islamistischen“ Terror zu konzentrieren:

Europol hält den islamistischen Terrorismus trotz dieser Zahlen für gefährlich. „Weil er auf weiche Ziele fokussiert ist und auf große Opferzahlen abzielt“, sagte Gridling. Immerhin habe die Hälfte von 706 im Vorjahr in der EU festgenommenen Personen in Zusammenhang mit Terroraktivitäten einen islamistischen Hintergrund gehabt.

(via)

Wirklich? 257 von 706 Festgenommenen sind nicht wirklich die Hälfte, ein Drittel ist da näher dran. Und über die tatsächliche „Bedrohung“ sagen die Zahlen der Festgenommenen gar nichts aus, schließlich ist nicht jeder Festgenommene ein Terrorist kurz vor seinem Anschlag.

Betrachtet man die Zahl der stattgefundenen Anschläge tuen sich ganz andere Verhältnisse auf. Es gab 2006 nur einen einzigen „Anschlag“, der von vorgeblichen islamistischen Terroristen durchgeführt wurde, nämlich die „Kofferbomben“ am Bahnhof, die nicht einmal eine Stichflamme hätten produzieren können. Dem gegenüber stehen 424 (von insgesamt 498) Anschläge durch Separatisten.

Ein wenig kritisches Nachdenken oder gar die Überprüfung der von der Europol ausgespieenen Propaganda ist jedoch beim deutschen Michel ein Unding, deswegen bestehen für Europol gute Chancen, dass sie wieder ein wenig mehr Angst vor dem gefährlichen Terrormusel schüren konnten, um weitere „Sicherheits“programme (wie die EGF in dem verlinkten Artikel von Kai Raven beschrieben) einzuführen, die Europa einen weiteren Schritt in Richtung Faschismus tragen.

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