Der Verbraucherschützer denkt für uns

Wenn es nach „Verbraucherschützer“ Wolfschmidt geht, sollen Ernährungsmittel nach dem Beispiel Großbritanniens mit Ampelfarben für gesund, bedenklich und ungesund eingeteilt werden.

Verbraucherschützer Wolfschmidt ist überzeugt, dass es anders geht – „Das wissen wir aus Großbritannien.“ Dort gibt es Ampel-Logos. Auf den Produkten kleben farbige Kreise, einer für Fett, einer für Zucker, einer für Kalorien und einer für Salz: Rot warnt vor Dickmachern, Gelb heißt in Maßen genießen, und Grün steht für gesund.

Die Etikettierung ist so einfach, dass absolut niemand mehr nachdenken braucht, was er da kauft, einfach auf den Punkt gesehen und entschieden. Hat dann allerdings den nachteil, dass viele Menschen in Zukunft noch weniger Gedanken über ihr Essen machen, als jetzt schon. Einfach gekauft, von dem einen gesagt wird, es sei gesund. Selber denken? Zu anstrengend,  als wäre man ein mündiger, vernunftbegabter Mensch, statt einer hirnlosen Konsummaschine, die bloß auf Farbreize achtet.

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