Persilschein für Mord

Das US-Außenministerium hat den am Tod von 17 Irakern beteiligten Söldnern nach Informationen der Nachrichtenagentur AP Straffreiheit zugesichert. Das bedeutet, dass die Mitarbeiter der privaten Sicherheitsfirma Blackwater von der US-Justiz unbehelligt bleiben.

Das war irgendwie zu erwarten. Merke: Wer im Auftrag der amerikanischen Regierung foltert und mordet, steht unter deren Schutz und wird nicht belangt. Die Angehörige der massakrierten Iraker, deren Zahl vermutlich über 17 hinausgeht, Blackwater ist schließlich nicht seit letztem Monat im Irak, haben dann einfach Pech gehabt. Wen wundert es dann noch, dass die VSA der meistgehasste Staat der Welt sind? Dass irakische Aufständische Leben mit Leben vergelten? Ich frage mich bei solchen Meldungen immer, ob die Machthaber der VSA überhaupt gewillt sind, im Irak Frieden einkehren zu lassen. Aktionen wie diese sorgen für einen Zulauf bei den Rebellen, den die Amerikaner dann in Form von Sprengfallen und Autobomben spüren.

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