So legal wie nützlich…

Micheal Hayden, Chef der Cocaine Importing Agency, verteidigt die Folterprogramme seiner Behörde:

»Unsere Programme sind so legal wie sie nützlich sind«, sagte Hayden in einer Rede in Chicago. Durch die »Überstellung« können die Verdächtigen in Ländern vernommen werden, die weniger strenge Auflagen bei den Verhörmethoden haben und zum Teil auch Folter zulassen. Die so erhaltenen Informationen seien »unersetzlich, was der einzige Grund ist, aus dem wir dieses zugegebenermaßen umstrittene Programm« weiterverfolgen, sagte Hayden.

„So legal wie nützlich“ lässt tief blicken, schließlich ist der Wert von erzwungenen Geständnissen vergleichbar mit dem einer Uhr ohne Zeiger. Propagandabereinigt hat Hayden also zugegeben, dass ihm Gesetze völlig am untersten Lendenwirbel vorbei gehen. Es ist ja immer wieder erstaunlich, wie naiv die Menschen sind, die darauf vertrauen, dass eingesetzte, machtgeile, völlig korrupte Autoritäten sich an irgendwelche Beschränkungen halten.

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2 Antworten to “So legal wie nützlich…”

  1. blogsgesang.de Says:

    Nicht nur Hayden, auch Bush selbst und der künftige Justizminister finden, dass alles erlaubt ist, was nützt, Folter eingeschlossen. Alle Welt weiß es, und kaum einer tut etwas dagegen. Sicher wird auch der famose Justizminister eine Mehrheit im Kpngress erhalten. Mehr:

    http://www.blogsgesang.de/2007/11/02/folter-legal-wenn-sie-nuetzt/

  2. kurokasai Says:

    Ich frage mich, ob sie anders darüber denken würden, würde man sie mal ganz „folterlos“ waterboarden.

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