Gewobene Lügen

Der Präsident der Bundesbank Axel Weber ist ebenfalls einer, der im Verfassen von wachstumswahnsinnigen Unfug ganz groß ist.

„Die aktuellen, außerordentlich hohen Preissteigerungsraten in Deutschland und im Euroraum insgesamt dürfen nicht Messlatte der kommenden Lohnverhandlungen sein“, schrieb Weber in einem Gastbeitrag für „Bild am Sonntag“. Ein Preisschub ausgelöst durch überhöhte Lohnabschlüsse könne die Preisstabilität auf mittlere Sicht gefährden.

Ich hardere immer noch mit mir selbst, welcher der beiden Sätze der bescheuertere ist. Woran soll man denn Lohnerhöhungen sonst orientieren, wenn nicht daran, den inflationsbedingten Kaufkraftverlust auszugleichen? Alles andere würde zu schleichender Verarmung der Arbeitnehmer führen, was Gift für dieVolkswirtschaft wäre; diese lebt vom Konsum.

Ebenso unsinnig ist es, davon auszugehen, dass eine höhere Kaufkraft zur Inflation führe. In den letzten Jahren hatten wir eine konstante Inflation, während die Reallöhne gesunken sind. Das passt irgendwie nicht in die Behauptungen von Weber.

Warum muss ich also Weber sein menschenverachtendes System erklären? Ist der Klassenunterschied in Deutschland so gewaltig, dass selbst der größte Volldepp einen hohen Posten bekommt, solange er nur das Privileg hat, aus der Oberschicht zu stammen oder weiß der Weber ganz genau, was Sache ist, webt aber Lügen und Propaganda, um die Verarmung der Menschen in Deutschland voranzutreiben? Denn je größer die Armut auf der einen Seite, desto größer auch der Reichtum auf der anderen.

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