Gebt den Affen Zucker!

Und zwar bis sie kotzen oder ihnen die Zähne ausfallen! Im Duckhome und im Ravenhorst wird es bereits erwähnt, im Didi Dodo Dada Block wurde es schon im November eifrig betrieben. Die Rede ist vom Legen falscher Spuren, verdächtig aussehende Daten produzieren, um die zu kontrollierende Datenmenge so weit zu erhöhen, dass die ermittelnden Behörden in den Daten ersticken.

Das kann man tun, indem man (egal wohin) Emails mit Triggerworten wie „Terror„, „Bombe„, „Anschlag„, „Al Kaida“ und so weiter verschickt oder eine Seite erstellt und dort Texte (oder nur die Triggerworte) hineinschreibt. Wenn man eine Telefonflatrate hat, kann man zufällige Nummern anrufen und in dem Gespräch die „bösen Worte“ fallen lassen. Man kann auch diesen herrlichen Sketch von Hagen Rether nacherzählen, insbesondere die Stelle von „Al Kaida Schwäbisch Gmünd“.

Allerdings ist der Einwand berechtigt, dass manche Staatsdiener dann mit einem (unrechtmäßigen) Durchsuchungsbeschluss vor der Haustür stehen. Denn der Exekutive ist keine aber auch wirklich gar keine „Begründung“ zu dumm, um als Vorwand zur Repression Andersdenkender zu dienen. Dem kann man jedoch (zumindest für die Aktionen über das Internet) entgehen indem man Anonymisierungsdienste benutzt.

Also nicht bloß rumjammern, sondern Datenmüll produzieren. Wenn die Berufsparanoiker unsere Daten haben wollen, dann sollen sie sich erstmal durch Berge virtueller Scheiße wühlen. Geschenkt gibt es die nicht!

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