Geld für die Taliban

Der Preis für den Realzynismus des Tages geht an die britische Regierung:

Britische Agenten haben offenbar geplant, in Afghanistan ein Trainingscamp für Taliban einzurichten, indem bis zu 2000 Soldaten und Offiziere ausgebildet werden sollen. Das berichtet die britische Tageszeitung „The Independent“ in ihrer heutigen Ausgabe; die Informationen stammten aus afghanischen Geheimdienstkreisen.

Wie ging das mit der Al Kaida eigentlich damals los? Achja, die amerikanische Regierung fing an, junge muslimische Fundamentalisten im Militärwesen auszubilden, damit sie gegen die Sowjet-Union in Afghanistan kämpften. Das war sogar im selben Land, in dem die britische Regierung nun meint, Taliban ausbilden zu müssen, um andere Taliban zu bekämpfen.

Sind diese Holzköpfe in der britischen Führung wirklich so bescheuert? Muss man wirklich diesen Quatsch wiederholen, auf Kosten von Zivilistenleben? Anscheinend muss man, wenn man die britischen Regierung fragt, was sehr gut zeigt, ob man auf deren Urteil vertrauen kann.

Ist eigentlich schon mal irgendeiner der Dorfdeppen in den angelsächsischen Regierungen auf die Idee gekommen, dass sie den Terrorismus am besten bekämpfen, indem sie aufhören, ihn zu finanzieren?

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