Quid licet Iovi…

…non licet bovi. Was dem Jupeiter erlaubt ist, ist dem Ochs‘ nicht erlaubt. Dies fällt einem sofort ein, wenn man an den neuesten Ausfall der britischen Repressionskräfte denkt, welche nun alle Menschen, die in der Öffentlichkeit Fotos schießen, als potenzielle Terroristen betrachten. Das gibt eine Regierung von sich, die ihre Bürger so stark bespitzelt wie keine andere in Europa.

Um die Bevölkerung auch schön im Stile einer totalitären Diktatur wie Nordkorea oder die DDR gegeneinander auszuspielen, propagiert die britische Führung im selben Zuge die gegenseitige Bespitzelung. Denunziation 2.0, jeder ist jetzt Blockwart. Dafür gibt es jetzt auch schöne Propagandaplakate, auf denen neben Menschen mit Kameras, die einem „komisch vorkommen könnten, auch vor Häusern mit ungewöhnlicher Aktivität und vor Menschen mit mehreren Mobiltelefonen gewarnt wird.

Auf dass sich ein Klima gegenseitigen Misstrauens bildet, denn Leute, die einander nicht vertrauen, sind weniger bereit, zusammenzuarbeiten und die Regierung zu stürzen, sollte der Unmut über Ausbeutung und Diktatur zu groß werden.

(via)

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