Privatisierter Terrorverdacht

Bisher konnte ja nur die Staatsgewalt einen Verdacht auf Terrorismus 2.0 aussprechen, aber da in diesem Land inzwischen sowieso alles privatisiert wird, gilt das staatliche Monopol auf sinnlose Verdächtigungen nun auch nicht mehr.

Im vorliegenden Fall wird ein Verkäufer anonymer Prepaidkarten von T-Mobile abgemahnt, weil

… durch die Veräußerung “anonymer SIM-Karten” missbräuchliches Verhalten, von belästigenden Telefonanrufen bis hin zur Vorbereitung terroristischer Handlungen, gefördert wird, wenn die Nutzer der SIM-Karten “anonym” bleiben.

Es scheint eine Korrelation zwischen krankhaftem Bespitzeln und krankhaften Umherschleuderns von sinnfreien Terrorismuverdächtigungen zu geben.

(via)

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2 Antworten to “Privatisierter Terrorverdacht”

  1. mephane Says:

    Die Telekom ist doch sowieso Vorreiter auf Seiten der Privatwirtschaft für die Totalüberwachung, insofern wundert das nicht. Es ist außerdem ohnehin zu erwarten, dass sämtliche Maßnahmen, die die Überwachung unterlaufen und Anonymität sichern können, nach und nach per Gesetz, Richterspruch oder einfach geschlossenem Abmahnverhalten der Wirtschaft unterdrückt werden.

  2. tom Says:

    Wie schön, dass ich kein Telekom-Kunde mehr bin 🙂

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